Holz ist nicht nur im Innenbereich, sondern auch im Außenbereich ein beliebter Werkstoff. Es zählt zu den langlebigsten natürlichen Baustoffen. Erfahren Sie, wie Sie Holz richtig pflegen, damit Sie möglichst lange Freude daran haben.
Holzschutz im Außenbereich
Holz ist ein biologisch abbaubarer Werkstoff und muss deshalb vor äußeren Einflüssen geschützt werden. Das richtige Holzschutzmittel schützt sogar vor Feuer. Was können Sie tun, um die Wirkung des verwendeten Mittels zu verbessern? Bereiten Sie das Holz vor der Imprägnierung zunächst richtig vor. Achten Sie darauf, dass es weder nass ist noch eine Feuchtigkeit von mehr als 25% aufweist. Warum ist das so wichtig? Feuchtes Holz nimmt das Imprägniermittel nicht so gut auf wie trockenes. Wenn Sie zusätzlichen Schutz vor Feuer wünschen, sollten Sie bedenken, dass dafür eine geeignete Holzart erforderlich ist. Vierseitig gehobeltes Holz ist besonders feuerbeständig.
Welches Holzschutzmittel sollten Sie wählen?
Die richtige Imprägnierung verlängert die Lebensdauer von Holz deutlich. Was können Sie tun, damit sie möglichst wirksam ist? Entscheidend ist vor allem die Verwendung eines geeigneten Holzschutzmittels. Je nach gewünschter Wirkung gibt es verschiedene Arten. Besonders beliebt sind Salzimprägnierungen, die vor unterschiedlichen Pilzen schützen – auch vor solchen, die Schimmelbildung und sogar den Zerfall der Konstruktion verursachen.
Zu den vielseitigsten Mitteln gehören wasserverdünnbare Produkte. Ihr größter Vorteil: Sie können sowohl im Innen- als auch im Außenbereich verwendet werden. Außerdem trocknen sie schnell und sind geruchlos. Auch für leicht feuchtes Holz eignen sie sich. Für alte Materialien werden sie dagegen nicht empfohlen, da diese durch das enthaltene Wasser beschädigt werden können. Für Außenflächen sind hingegen lösemittelverdünnbare Produkte ideal. Sie trocknen deutlich schneller als wasserverdünnbare Holzschutzmittel. Aufgrund ihres reizenden Geruchs und ihrer Giftigkeit werden sie jedoch nicht im Innenbereich verwendet. Besonders empfehlenswert sind sie für neue Konstruktionen, die noch nicht von Pilzen oder Insekten befallen wurden.
Holzschutzmittel für den Außenbereich auf Leinölbasis und Lasuren
Holzschutzmittel auf Ölbasis werden am häufigsten zur Pflege von Gartenmöbeln und Terrassen verwendet, die unmittelbar den Witterungseinflüssen ausgesetzt sind. Ein großer Vorteil: Sie verleihen dem Holz ein frisches Aussehen und eignen sich für verschiedene Holzarten.
Beliebte Lacklasuren sind Produkte auf Wachsbasis. Ihr größter Vorteil ist, dass sie das Holz vor Regen und Sonne schützen. Sie machen das Material elastischer und beugen so Rissen und Absplitterungen vor. Im Handel sind auch farbgebende Holzschutzmittel erhältlich, die dem Holz zusätzlich einen besonderen Charakter verleihen.
