Fakten zum Bau von Erholungshäusern aus Holz

fakty na temat domków drewnianych
30. Januar 2020
Drewnolandia
Ratgeber

Im ersten Teil des Artikels, nämlich „Mythen über den Bau von Erholungshäusern aus Holz“, haben wir die meisten Mythen rund um die Holzrahmenbauweise widerlegt. Im zweiten Teil widmen wir uns wichtigen Fakten, die nicht allen bekannt sind oder deren Existenz vielen gar nicht bewusst ist.

Erste Tatsache – ein Ferienhaus aus Holz ist sehr schnell gebaut

Ein unbestreitbarer Vorteil der Holzrahmenbauweise ist die kurze Bauzeit. Häuser in Holzrahmenbauweise werden nämlich wesentlich schneller gebaut als gemauerte Häuser. Der Bau eines Ferienhauses in traditioneller Massivbauweise kann mehrere bis sogar ein Dutzend Monate dauern. Ein Holzhaus oder ein Kleingartenhaus in Holzrahmenbauweise entsteht innerhalb weniger Tage bis höchstens eines Monats – je nachdem, ob Sie selbst bauen oder professionelle Unternehmen aus der Branche hinzuziehen, etwa einen Hersteller von Ferienhäusern aus Holz. Es lohnt sich, ein Unternehmen zu wählen, das den Bau in vorgefertigter Holzrahmenbauweise anbietet. Wände, Böden und Dachbinder werden dabei im Werk gefertigt und montagefertig zum Kunden geliefert. Dadurch geht der eigentliche Hausbau schnell und reibungslos vonstatten. Bereits am zweiten oder dritten Bautag kann in der Regel die Dacheindeckung verlegt werden, sodass das Ferienhaus vor Regen und Schnee geschützt ist.

Zweite Tatsache – Häuser in Holzrahmenbauweise können zu jeder Jahreszeit gebaut werden

Wichtig ist, dass die Jahreszeit keinen Einfluss auf die Bauzeit eines Erholungshauses hat, denn dafür werden lediglich Holz, Schrauben und Nägel benötigt – und das ist bei nahezu jedem Wetter möglich. Das einzige Bauteil, das bei einer geeigneten Außentemperatur ausgeführt werden muss, ist das Fundament. Natürlich dauert der Bau eines Ferienhauses im Winter etwas länger als in der Sommersaison. Dafür kann es direkt am ersten sonnigen Tag genutzt werden.

Dritte Tatsache – Holzhäuser sind günstig zu bauen

Holzhäuser sind günstiger als ihre gemauerten Pendants. Erstens sind die Materialien für die Konstruktion preiswerter und es wird insgesamt weniger davon benötigt. Zweitens brauchen Häuser in Holzrahmenbauweise kein so solides und kostspieliges Fundament wie gemauerte Häuser. Eine dünne Fundamentplatte oder ein Punktfundament genügt. Drittens ist die Arbeitszeit des Bauteams deutlich kürzer und damit auch günstiger. Diese drei Faktoren sorgen dafür, dass Holzhäuser immer beliebter werden.

Vierte Tatsache – Häuser in Holzrahmenbauweise verlieren schnell Wärme

Das stimmt zwar, doch in Wirklichkeit fällt die Sache deutlich positiver aus, als die obige Überschrift vermuten lässt. Da kanadische Holzhäuser keine thermische Trägheit aufweisen, lässt sich die Temperatur darin sehr einfach regulieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass es nach dem Ausschalten der Heizung schon nach wenigen Stunden nur noch 5 Grad im Haus hat. Vielmehr sinkt die Temperatur innerhalb von 24 Stunden nach dem Ausschalten der Heizkörper um 2-3 Grad. Sie kann stärker fallen, wenn das Ferienhaus mit ungewöhnlich großen Fenstern ausgestattet ist. Große Fenster sorgen zwar für viel Licht, führen im Winter aber auch zu hohen Wärmeverlusten und an heißen Tagen zu stärkerer Erwärmung. In der Regel ist daher von einem Temperaturunterschied von 3 Grad C auszugehen. Holzhäuser punkten wiederum mit ihrer kurzen Aufheizzeit. Ein gemauertes Gebäude auf die Ausgangstemperatur zu bringen, dauert gewöhnlich mindestens einige Stunden. In einem kanadischen Haus reichen dafür gerade einmal 30 Minuten. Außerdem ist die Heizperiode in einem Erholungshaus aus Holz günstiger als in klassischen Häusern mit einer vergleichbaren Heizung. Die ersten Häuser in Holzrahmenbauweise entstanden schließlich in Kanada, wo die Winter deutlich strenger sind als in Polen.

Fünfte Tatsache – ein Holzhaus lässt sich schwerer verkaufen

Das lässt sich eigentlich nicht eindeutig beurteilen. Der Wert eines Hauses hängt vor allem davon ab, wie es aussieht, wie es ausgestattet ist und wo es liegt. Kaufinteressenten können der Holzrahmenbauweise gegenüber voreingenommen sein, aber genauso können sie einem Haus aus Porenbeton oder Ziegeln gegenüber negativ eingestellt sein. Ehrlicherweise muss man sagen, dass Häuser in Holzrahmenbauweise auf dem polnischen Gebrauchtimmobilienmarkt weniger wert sind als vergleichbare Häuser in traditioneller Bauweise. Wenn die gängigen Mythen und Vorurteile gegenüber der Holzrahmenbauweise jedoch aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwinden, wird sich diese Situation grundlegend ändern.