Thermografie am Haus – warum und wie wird sie durchgeführt?

Badania termowizyjne domu
18. Dezember 2019
Drewnolandia
Blog

Der Betrieb eines Hauses ist mit hohen Kosten verbunden. Daher lohnt es sich, nach Einsparmöglichkeiten zu suchen. Thermografische Untersuchungen sind dafür bestens geeignet. Mit ihrer Hilfe lassen sich eine ungleichmäßige Temperaturverteilung sowie Baumängel wie Wärmebrücken oder undichte Stellen leicht erkennen. Werden diese Mängel entdeckt und behoben, lässt sich das Budget sinnvoller einsetzen. Wie geht man dabei vor?

Was bedeutet Thermografie im Bauwesen?

Bei dieser Methode werden Messungen mithilfe von Infrarotstrahlung durchgeführt, die für das menschliche Auge unsichtbar ist. Die Technik eignet sich besonders für bereits bestehende Gebäude. Ihr Hauptziel ist es, den Wohnkomfort zu erhöhen. Zur Überprüfung von Energieverlusten kommen spezielle Kameras zum Einsatz, die die Gebäudekonstruktion in keiner Weise beeinträchtigen. Thermografische Untersuchungen werden unter anderem von Planern, Architekten, Renovierungsunternehmen und privaten Auftraggebern in Anspruch genommen, die ihre Ausgaben optimieren möchten. Die thermografische Untersuchung eines Gebäudes kann sowohl in Innenräumen als auch im Freien stattfinden – abhängig vom jeweiligen Ziel, den Umgebungsbedingungen und den Vorgaben des Bauprojekts.

Was bringen thermografische Untersuchungen im Bauwesen?

Die Kontrolle der Wärmeabgabe liefert Informationen über Schwachstellen in Häusern oder Wohnungen, zum Beispiel:

  • Wärmebrücken

Sie verursachen enorme Energieverluste. Am häufigsten treten sie in der Nähe von Balkonecken, an Fensterrahmen, Fensterstürzen und Decken aus Stahlbeton auf.

  • Durchfeuchtete Bereiche

Mit thermografischen Untersuchungen eines Gebäudes lassen sich Stellen lokalisieren, an denen sich Feuchtigkeit sammelt. Mit der Zeit kann sie zur Schimmelbildung an Wänden und Decken führen.

  • Verborgene Mängel

Mit dieser Methode lassen sich verschiedene Schäden aufspüren, etwa Risse in Holzdecken oder im Putz. Thermografische Untersuchungen im Bauwesen sind daher ein wertvoller Anhaltspunkt für Investoren, die ihre Ausgaben optimieren möchten.

  • Beschädigte Installationen

Die Thermografie im Bauwesen hilft dabei, Mängel an Fußbodenheizungen oder Heizungsanlagen aufzuspüren, darunter beispielsweise verstopfte Heizkörper.

  • Temperaturanomalien im Dach- und Fassadenbereich

Die Methode erleichtert das Erkennen einer ungleichmäßigen Temperaturverteilung. Auf dieser Grundlage lassen sich fehlende oder mangelhafte Dämmungen schnell ausbessern.

  • Undichte Stellen

Die Thermografie am Haus ist eine der wichtigsten Methoden, um die Luftströmung zu überprüfen. Dafür eignet sich der BDM-Test (Blower Door Method). Dabei wird der Druckunterschied zwischen dem Innenraum und der Außenumgebung ermittelt.

  • Brandgefahr

Die thermografische Untersuchung eines Hauses ermöglicht es, Schwachstellen in elektrischen Anlagen zu lokalisieren, zum Beispiel Überlastungen oder niedrige Spannungen.

Untersuchung mit einer Wärmebildkamera – worauf sollten Sie achten?

Wird die thermografische Untersuchung in einem Haus durchgeführt, sollten Sie:

- mindestens 12 Stunden lang eine Temperatur von mindestens 20 st. C aufrechterhalten,

- die Fenster schließen,

- die Heizung eine Stunde vor der geplanten Messung ausschalten,

- Möbel, Vorhänge und andere Gegenstände 12 Stunden vor Beginn der Analyse von den Wänden abrücken.

Wird die Thermografie hingegen im Außenbereich des Gebäudes geplant, sollte die Untersuchung bei folgenden Bedingungen stattfinden:

- draußen herrschen niedrige Temperaturen,

- die Fassade des Gebäudes ist trocken,

- der Wind weht mit einer Geschwindigkeit von höchstens 5 m/s,

- der Temperaturunterschied zwischen dem Gebäudeinneren und draußen beträgt mindestens 10 st. C und bleibt 12 Stunden lang auf diesem Niveau.

Thermografische Messungen gehören der Zukunft!

Die Überprüfung der Temperaturverteilung eröffnet viele Möglichkeiten. Diese einfache und zugleich zerstörungsfreie Methode hilft dabei, Baumängel wie Wärmebrücken oder undichte Stellen aufzuspüren und anschließend zu beseitigen. Manchmal reichen schon kleine Änderungen aus, um den Wohnkomfort zu verbessern. Thermografische Messungen werden an vielen Arten von Gebäuden durchgeführt, darunter ganzjährig bewohnbare Holzhäuser und Ferienhäuser. Eine gute Dämmung senkt bei ihnen die Betriebskosten. Drewnolandia achtet darauf, dass die angebotenen Gebäude keine Wärmeverluste verursachen.

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