Kinder im Kleingarten – worauf sollten Sie achten?

Dzieci na działce – o czym należy pamiętać?
31. Juli 2019
Drewnolandia
Blog

Kinder lieben Kleingärten. Für sie ist das ein besonders attraktiver Ort. Sie lernen dort, mit der Natur umzugehen, entdecken Pflanzen und Tiere und schätzen durch kleine Aufgaben den Aufwand, der für den Anbau von Gemüse und Obst sowie für die Pflege der Umgebung nötig ist.

Im Kleingarten spielen Kinder natürlich vor allem – und das sollten Sie ihnen ermöglichen. Am einfachsten ist es, einen Bereich nur für sie einzurichten. Dort können Sie Spielgeräte aufstellen oder ein Holzhaus bauen. Unabhängig davon, wie Sie den Kinderbereich gestalten: Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl der Ausstattung sollte die Sicherheit sein.

Sicherheit hat oberste Priorität

Ein Kind im Kleingarten sollte vor allem nicht unbeaufsichtigt bleiben, denn gerade ein Kleinkind hat oft erstaunliche Einfälle und kann Gefahren noch nicht erkennen. Bringen Sie deshalb ein Schloss am Gartentor an, sichern Sie Teiche und richten Sie für Gartengeräte, Maschinen und Chemikalien ein Gerätehaus ein.

Verzichten Sie im Garten auf giftige Pflanzen, stachelige Gewächse und Sorten, die für Kinder mit Allergien gefährlich sein können. In Reichweite der Kinder sind knackiges Gemüse oder süße Früchte die bessere Wahl.

Achten Sie außerdem bei der Einrichtung eines sicheren Spielbereichs für Ihr Kind auf die technischen Anforderungen der ausgewählten Spielgeräte:

  • Trampoline, Schaukeln und Seile müssen auf einem weichen Untergrund montiert werden, der mögliche Stürze abfedert,
  • Um die ausgewählten Spielgeräte sollte ausreichend Sicherheitsabstand eingeplant werden, der in der Regel 1,5 m beträgt,
  • Wählen Sie möglichst keine Spielgeräte, die höher als 3 Meter sind. Entscheiden Sie sich dennoch beispielsweise für einen größeren Spielturm, muss dieser über schützende Geländer, Handläufe und stabile Plattformen verfügen,
  • Alle Spielgeräte müssen Sicherheitszertifikate und die erforderlichen Zulassungen besitzen,
  • Bei der Auswahl der Spielplatzelemente empfiehlt es sich, auf Module zu setzen, die sich mit zunehmendem Alter des Kindes umbauen und erweitern lassen,
  • Achten Sie beim Kauf eines Sandkastens unbedingt darauf, dass er vor Tieren, herabgefallenem Laub und anderen Verunreinigungen geschützt werden kann.

Behalten Sie Ihr Kind auch bei der Gartenarbeit im Blick. Rasenmähen, das Zurückschneiden von Ästen und sogar das gewöhnliche Bewässern der Beete können für Kinder gefährlich sein.

Für Unterhaltung sorgen

Da Kinder sich schnell langweilen, lohnt es sich, in modulare Spielgeräte zu investieren, die viel mehr Möglichkeiten und abwechslungsreiche Unterhaltung bieten. Solche Lösungen sind besonders bei der Auswahl eines Kinderspielhauses empfehlenswert.

Kunststoffhäuser sind zwar leicht, lassen sich einfach reinigen und umstellen, und ihre bunten Farben laden zum Spielen ein, doch sind sie in der Regel vor allem für die Kleinsten gedacht und lassen sich nur schwer erweitern. Für ältere Kinder eignen sich Holzkonstruktionen auf dem Boden oder auf Stelzen. Sie sind langlebig und stabil und fügen sich zugleich wunderbar in die Umgebung ein. Ein auf dem Boden gebautes Holzhaus passt ideal in kleine und mittelgroße Gärten. Für Modelle mit Plattform sollten Sie auf mittelgroßen oder großen Grundstücken mehr Platz einplanen.

Jedes Kinderspielhaus aus Holz ist umweltfreundlich, in der Regel größer und für eine Nutzung über viele Jahre ausgelegt. Dank der Erweiterungsmöglichkeiten können Sie es problemlos um weitere Attraktionen ergänzen – von Schaukeln über einen Kaufladen, eine Kletterwand und ein Seilset bis hin zu Rutschen und zusätzlichen Plattformen.

Besonders praktisch: Nach einiger Zeit lassen sich auf dem Boden montierte Holzspielhäuser im Garten als Geräteschuppen nutzen.

Wie streicht man ein Kinderspielhaus?

Kinderspielhäuser müssen natürlich regelmäßig aufgefrischt werden. Während sich ein Kunststoffhaus schnell mit Wasser und Reinigungsmittel säubern lässt, benötigt ein Holzhaus regelmäßige Pflege.

Besonders wichtig ist daher die Imprägnierung des Holzes. Sie schützt es vor Feuchtigkeit, Pilzen und Insekten und bereitet es auf das Auftragen von Holzlasur, Lack oder Farbe im gewünschten Farbton vor. Bei der Wahl der Farben ist jedoch Vorsicht geboten. Empfehlenswert sind spezielle Produkte für den Anstrich von Holzelementen im Außenbereich, die außerdem für die Verwendung auf Oberflächen zugelassen sind, die von kleinen Kindern genutzt werden.

Sind fertige Spielhäuser die einzige Lösung?

Natürlich müssen Sie bei der Einrichtung eines Spielbereichs für Kinder nicht unbedingt in fertige Spielplätze investieren. Bäume eignen sich hervorragend zum Aufhängen von Schaukeln, und aus Sträuchern lassen sich Verstecke gestalten. Aus Weidenruten können Sie tolle Zelte bauen, aus einer alten Palette und einem Stück Stoff ein Piratenschiff und aus Reifen einen Sandkasten oder einen Hindernisparcours. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – wie Sie den Kleingarten für Ihr Kind gestalten, hängt ganz von Ihrer Kreativität ab.

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