Schnell wachsende Bäume – welche eignen sich für den Garten?

Drzewa szybko rosnące – jakie wybrać do ogrodu?
16. Oktober 2019
Drewnolandia
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Träumen Sie von mehr Privatsphäre im Garten, wohltuendem Schatten an heißen Tagen oder einem natürlichen Schutz vor Wind und Lärm? Schnell wachsende Bäume sind eine clevere Lösung für ungeduldige Gartenfreunde: Sie sorgen in kurzer Zeit für üppiges Grün und können den Charakter Ihres Gartens komplett verändern. Mit der passenden Baumart gewinnen Sie nicht nur einen Blickfang, sondern auch ein funktionales Gestaltungselement. Welche Bäume wachsen am schnellsten und was sollten Sie vor dem Pflanzen wissen? Informieren Sie sich, bevor Sie in die Baumschule gehen!

Schnell wachsende Bäume, die mit den Bedingungen in Polen gut zurechtkommen, sind besonders wertvoll: Sie ermöglichen eine Gestaltung in mehreren Ebenen, schirmen einzelne Gartenbereiche ab oder setzen einen attraktiven Solitär in Szene. Grundsätzlich eignen sie sich für große und mittelgroße Gärten. Doch auch in kleinen Gärten lassen sie sich einplanen, wenn der Standort sorgfältig gewählt wird. Bleibt nur die Frage: Welche Bäume wachsen am schnellsten?

Schnell wachsende Bäume im Garten benötigen etwas Pflege. Ältere, ausgewachsene Exemplare kommen meist gut allein zurecht, junge Bäume brauchen dagegen besondere Aufmerksamkeit. Wie bei allen anderen Pflanzen sollten Sie sich zunächst über ihre Ansprüche informieren.

Wie pflegt man schnell wachsende Bäume?

Schnell wachsende Bäume können schon nach wenigen Jahren für einen spektakulären Effekt sorgen. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie keine Pflege benötigen. Im Gegenteil: Durch ihr dynamisches Wachstum sind junge Bäume stärker von Austrocknung, Bruchschäden und Nährstoffmangel bedroht. Die richtige Pflege von Anfang an ist entscheidend für gesundes Wachstum und einen stabilen Baum.

Der beste Zeitpunkt zum Pflanzen ist der Herbst: Der Boden ist noch warm und es regnet häufiger – ideale Bedingungen für die Entwicklung des Wurzelsystems. Eine Ausnahme bilden frostempfindliche Arten. Sie pflanzen Sie besser im Frühjahr, wenn die Gefahr von Frostschäden geringer ist.

Nach dem Pflanzen müssen junge Bäume regelmäßig gegossen werden, besonders während Trockenperioden. Immergrüne Pflanzen sollten Sie auch im Winter zusätzlich wässern, vor allem in schneefreien Phasen mit Temperaturen über dem Gefrierpunkt – so kommen sie unbeschadet durch die kalte Jahreszeit. Im Frühjahr empfiehlt sich eine Düngung mit Stickstoff, der das Wachstum anregt. Im Sommer eignet sich dagegen ein Dünger mit einem höheren Anteil an Phosphor und Kalium, der die Pflanze vor dem Winter stärkt.

Denken Sie auch daran, dass manche Bäume wegen ihres schnellen Wachstums und des häufig offenen, windigen Standorts eine Stütze benötigen – besonders in den ersten Jahren nach dem Pflanzen. Ein stabilisierter Stamm bietet mehr Schutz vor starken Winden und verringert das Risiko von Verformungen.

Auch die Wahl des Standorts will gut überlegt sein. Schnell wachsende Arten können in kurzer Zeit beträchtliche Ausmaße erreichen und zum Problem werden, wenn sie zu nah an einem Ferienhaus, einer Terrasse, einem Weg oder unterirdischen Leitungen gepflanzt werden. Bevor Sie also den Spaten in die Erde stechen: Schauen Sie nach oben und denken Sie daran, wie groß der Baum einmal werden wird.

Schnell wachsende Laubbäume für den Garten – ein Überblick über die Arten

Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa) – der Baum wird etwa 20 m hoch. Bekannt ist er für seine großen Blätter (15-30 cm) und violetten Blüten, die in rispenförmigen Blütenständen wachsen. Er blüht im Frühjahr, noch bevor sich die Blätter entwickeln. In jungen Jahren wächst er unterschiedlich schnell. Über einige Jahre kann er jährlich sogar mehrere Meter zulegen, später verlangsamt sich das Wachstum. Er verträgt nährstoffarme Böden. Der Standort sollte sonnig sein; gut überwintert er vor allem in den wärmeren Regionen Polens.

Amerikanischer Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera) – dieser stattliche Baum erreicht in Polen eine Höhe von bis zu 30 m. Er bildet große, gelappte und leicht eingeschnittene Blätter. Die Blütezeit ist im Mai; mit der ersten Blüte ist nach einigen Jahren zu rechnen. Die Blüten sind cremegelb und erinnern in ihrer Form an Tulpen – daher der Name. Die Früchte ähneln kleinen Zapfen. Am besten entwickelt sich der Tulpenbaum an einem sonnigen Standort. Sein jährlicher Zuwachs beträgt 40-80 cm. Er verträgt Luftverschmutzung und eignet sich hervorragend als Solitär an einem exponierten Standort. Außerdem ist der Tulpenbaum eine wertvolle Bienenweide.

Roteiche (Quercus rubra) – im Wald gilt sie als invasive Art, da sie deutlich schneller wächst als heimische Eichen und auch andere Arten stark verdrängt. Der stattliche Baum erreicht eine Höhe von 30 m. Besonders attraktiv sind seine tief gelappten Blätter, die sich im Herbst eindrucksvoll verfärben. Die Eicheln sind dicklich und kurz gestielt. Seit 2022 steht die Art auf der Liste invasiver Arten in Polen, was ihre Anpflanzung in manchen Gebieten einschränken kann.

Trauerweide (Salix sepulcralis) – dieser sehr schnell wachsende Baum ist typisch für die polnische Landschaft. Er bildet eine breite Krone und wird gewöhnlich bis zu 20 m hoch. Durch Rückschnitt lässt sich sein Wachstum steuern. Seine überhängende Wuchsform ist besonders attraktiv. Die lanzettlichen, hellgrünen Blätter sitzen an biegsamen gelben oder gelbgrünen Trieben. Sie treiben früh aus und fallen spät ab, sodass die Weide den größten Teil des Jahres ein Blickfang ist. Besonders geschätzt wird sie an feuchten Standorten, mit denen sie gut zurechtkommt. Ihr Holz ist sehr brüchig, sodass der Baum bei Wind brechen kann.

Essigbaum (Rhus typhina) ist ein kleiner Baum oder Strauch, der gewöhnlich bis zu 6 m hoch wird. Er bildet tief eingeschnittene, gefiederte Blätter, die sich im Herbst leuchtend rot oder orange färben. An den Triebenden entstehen kegelförmige, purpurrote Blütenstände. Die Pflanze verströmt einen charakteristischen Geruch. Sie kommt auch an schwierigen Standorten gut zurecht, selbst in Gebieten mit starker Luftverschmutzung. Da sie viele Wurzelausläufer bildet, ist sie im Garten nicht immer willkommen. Die Art ist kurzlebig. Der Pflanzensaft kann die Haut reizen – bei der Pflege ist daher Vorsicht geboten.

Schnell wachsende Nadelbäume – ein Überblick über die Arten

Europäische Lärche (Larix decidua) – sie zählt zu den am schnellsten wachsenden Nadelbäumen und kann unter idealen Bedingungen jährlich sogar 100-150 cm zulegen. Da sie eine Endhöhe von 40-50 m erreicht, eignet sie sich eher für große Gärten. Ihre attraktiven, feinen Nadeln wachsen in Büscheln. Vor dem Winter wirft sie ihre Nadeln ab. Kleine Zapfen bedecken die Triebe dicht und bleiben teilweise mehrere Jahre daran. Vermeiden Sie eine Pflanzung in der Nähe von Fichten (wegen der Gefahr einer Ausbreitung von Schädlingen – Fichtenquirläusen).

Chinesisches Rotholz (Metasequoia glyptostroboides) – der Baum wird etwa 30 m hoch und hat eine schlanke, kegelförmige Krone. Seine weichen Nadeln sind sommergrün und bedecken die Triebe dicht. Im Herbst verfärben sie sich gelb und braun und fallen anschließend zusammen mit dünnen, kurzen Trieben ab. Die Zapfen sind sehr klein und kugelförmig. Nicht ohne Grund wird die Pflanze auch „Sumpfzypresse“ genannt. Sie gedeiht gut an feuchten Standorten. Junge Exemplare sollten vor Frost geschützt werden. Die Art verträgt Luftverschmutzung.

Bevor Sie sich für einen bestimmten Baum entscheiden, prüfen Sie, welche Arten in Ihrem Boden und Klima am besten gedeihen – so gewinnt Ihr Garten nicht nur einen Wow-Effekt, sondern bleibt auch langfristig harmonisch. Wählen Sie mit Bedacht und legen Sie los: Das zeitige Frühjahr oder der Herbst sind die beste Zeit zum Pflanzen!

FAQ

Kann man schnell wachsende Bäume zurückschneiden?

Ja, in vielen Fällen ist bereits in den ersten Jahren nach dem Pflanzen ein fachgerechter Rückschnitt erforderlich – besonders bei starkem jährlichem Zuwachs. Regelmäßiges Schneiden hilft, die Größe der Krone zu kontrollieren und die Standfestigkeit des Baumes zu verbessern. Informieren Sie sich jedoch über die Schnittregeln der jeweiligen Art, damit die Pflanze nicht geschwächt wird.

Welche schnell wachsenden Bäume eignen sich für feuchte Böden?

An feuchten Standorten gedeihen unter anderem die Trauerweide, die Schwarzerle und das Chinesische Rotholz besonders gut. Diese Bäume vertragen nasse Böden und können kurzfristige Überschwemmungen überstehen. Unter solchen Bedingungen sollten Sie Arten meiden, die anfällig für Pilzkrankheiten sind.

Haben manche schnell wachsenden Baumarten heilende Eigenschaften?

Ja, zum Beispiel enthält Weidenrinde natürliches Salicin, das entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Auch die etwas langsamer wachsende Linde ist für Aufgüsse bekannt, die schweißtreibend und beruhigend wirken. Bevor Sie Pflanzen zu Heilzwecken verwenden, sollten Sie sich jedoch von einer Fachkraft für Phytotherapie beraten lassen.

Welche Nadelbäume wachsen schnell, werden aber nicht riesig?

Zu den dynamisch wachsenden Nadelgehölzen, die keine gewaltigen Ausmaße erreichen, zählen Lebensbäume (Thujen) und Scheinzypressen. Sie werden bis zu einigen Dutzend Metern hoch, lassen sich leicht in Form schneiden und eignen sich hervorragend für Baumreihen und Hecken.

Kann man schnell wachsende Bäume während der Blütezeit pflanzen?

Davon ist eindeutig abzuraten. Das Pflanzen während der Blütezeit kann die Bäume schwächen, insbesondere wenn die Wurzeln nicht genügend Zeit haben, sich zu festigen. Am besten pflanzen Sie im Herbst oder zeitigen Frühjahr – dann können die Pflanzen in Ruhe anwurzeln.

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